Schließung des Standorts beschlossen: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor vollendete Tatsachen gestellt
Die angekündigte und nun endgültig feststehende Schließung des MECALAC-Standorts in Büdelsdorf trifft unsere Stadt und die gesamte Region tief. Seit Jahrzehnten wurden hier am traditionsreichen Standort Maschinen gebaut, Innovationen entwickelt und Generationen von Familien ernährt. Dass diese industrielle Geschichte nun zu Ende geht, ist ein schwerer Einschnitt.

Foto: MECALAC Group
Sorgen der Familien im Mittelpunkt
Für die Beschäftigten und ihre Familien bedeutet die Schließung nicht nur den Verlust eines Arbeitsplatzes, sondern auch den Verlust von Sicherheit, Perspektiven und vertrauter Lebensplanung. Viele von ihnen haben ihr gesamtes Berufsleben hier verbracht. Unsere volle Solidarität gilt allen betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie ihren Familien.

Foto: IGM Rendsburg

„Die Aufgabe ist es jetzt solidarisch an der Seite der Beschäftigten zu stehen und alles in Bewegung zu setzen, um die sozialen Folgen dieser Entscheidung in unserer Stadt abzufedern. Dazu bieten wir unserem Bürgermeister und den Gewerkschaften unsere Unterstützung an.“
-Jan-Niklas Kuntzsch, Vorsitzender
Runder Tisch: Mehr als nur Arbeitsplätze, es geht um Existenzen
Besonders wichtig ist uns daher, dass jetzt alle an einem Tisch zusammenkommen. Wir unterstützen ausdrücklich die Initiative unseres Bürgermeisters, einen Runden Tisch mit IG Metall, Industrie- und Handelskammer sowie dem Unternehmen einzuberufen. Dort muss es um eine bestmögliche Lösung für die Zukunft der Beschäftigten gehen: um neue Perspektiven, Qualifizierung, Auffangstrukturen und faire Übergänge. Die Menschen in Büdelsdorf und der Region haben ein Anrecht darauf, dass Politik, Wirtschaft und Sozialpartner gemeinsam Verantwortung übernehmen.
Unser Blick: Solidarität mit den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
Als SPD Büdelsdorf & Rickert bieten wir an, diesen Prozess konstruktiv und entschlossen begleiten. Wir stehen an der Seite der Beschäftigten und der Gewerkschaften – und wir werden gemeinsam versuchen, dass am Ende in unserer Stadt mehr bleibt als Enttäuschung: nämlich echte Perspektiven für die Menschen, die diesen Standort über Jahrzehnte getragen haben.